Nur ein Wort: Mordsgaudi! – Oktoberfest beim Musikverein Wiesenbach

Schon ab Mitte der Woche wurde in der Biddersbachhalle fleißig gewerkelt, geschraubt und aufgebaut. Was für die Gäste am Samstagabend des 10. Oktobers selbstverständlich war, bedeutete für den Musikverein Wiesenbach eine große Menge an Vorbereitung und Handarbeit. Schließlich sollte die Sporthalle wieder ganz im bayrischen Stil zum Festzelt werden: Blauweiße Stoffbahnen, warm leuchtende Lichterketten, Kränze und Girlanden sorgten für das passende Ambiente. Biergarnituren luden zum gemütlichen Zusammensitzen ein oder auch zum Stehen auf den Bänken, ganz wie es die Feierlaune erlaubte. Und dank des ausgelegten Papierbodens durfte beim Mittanzen und Mitschunkeln auch mal etwas vom Maß danebengehen.

Für das leibliche Wohl war natürlich ebenfalls gesorgt. Mit feinsten bayrischen Speisen, kühlen Getränken und der beliebten, eigens kreierten Dirndlschorle blieben keine Wünsche offen.

Den Fassbieranstich führte Bürgermeister Eric Grabenbauer erfolgreich durch und wünschte dem Publikum einen schönen Abend.

Das Programm brachte die Halle mit ihren rund 800 Besucher*innen wie gewohnt zum Beben.  Mit „Brenna tuats guat“, in diesem Jahr präsentiert von Johannes Häfner, und „Bella Napoli“ sorgte er für beste Festzeltstimmung. Bei „Aloha Heja He“ wurde es dann wieder maritim. Gemeinsam ruderte die ganze Halle mit, um den geschätzten Rekord als größte Festzelt-Galeone zu verteidigen.

Während der Pause wurde es auf der Bühne keineswegs ruhiger. Die Party Killers – das sind Wolfgang Arnold, Matthias Köstle, Markus, Christoph und Philipp Rösch –  heizten dem Publikum ordentlich ein. So blieb die Stimmung auf Hochtouren, während die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins kurz durchatmen und neue Kräfte sammeln konnten.

Auch an neuen Stücken hatte der MV einiges zu bieten: Juliana Köstle bewies mit „Ich will keine Schokolade“, dass sie gesanglich auch als Solistin überzeugen kann. Wolfgang Arnold brachte mit „Schrei nach Liebe“ Schwung auf die Bühne, während Ranjana Halter und Claudia Grimm mit „Nur ein Wort“ für einen weiteren Klassiker sorgten, der lauthals vom Publikum mitgesungen wurde.

Einmal mehr zeigte sich an diesem Abend: Wenn der Musikverein Wiesenbach zum Oktoberfest einlädt, sind gute Musik und ausgelassene Stimmung garantiert.

Eileen Weil 

Auftritt in Mutterstadt – Kapelle wollte keine Schokolade!

Bei ihrem inzwischen 11. Auftritt in Mutterstadt genossen die Musiker_innen der Hauptkapelle statt Schokolade lieber die rustikalen Spezialitäten aus der Pfalz. Diese hatten sie sich redlich verdient, war doch das musikalische Engagement dort mehr als nur eine gelungene Generalprobe für das eigene Oktoberfest am 10. Oktober 2026 in Wiesenbach.

Sommerliche Temperaturen

Einerseits freuten sich insbesondere die dirndltragenden Musikerinnen über die warmen Temperaturen. Andererseits brachte die Wärme mit sich, dass zahlreiche Gäste zunächst lieber außerhalb des Pavillons Platz nahmen. Dies bedeutete ein ganzes Stück Arbeit für die Kapelle und besonders für Hauptstimmungsmacher Wolfgang Arnold, die Gäste anzulocken und das Fest in Schwung zu bringen. 

Keine Lust auf Süßes

„Ich will das Zeug nicht mehr!“, sang, ja skandierte Juliana Köstle vielmehr, die sich den Song „Ich will keine Schokolade“ von Trude Herr vorgenommen und bei der Premiere in Mutterstadt wunderbar interpretiert hatte. Getragen wurde sie dabei von der Kapelle, die auch dank des Einsatzes der Besen am Schlagzeug den Klassiker aus den 60er Jahren so richtig zum Swingen brachte. Die Besucher des Oktoberfestes in Wiesenbach dürfen sehr gespannt auf diesen Titel sein.

Sehr beliebt

Man kann sicherlich sagen, dass der jährliche Auftritt in Mutterstadt einer der beliebtesten bei den Musiker_innen ist. Ausstaffiert mit Dirndl und Lederhosen macht man sich bereits am Nachmittag im angemieteten Reisebus auf den Weg in die Pfalz, wo man stets freundlich empfangen wird. 

Nachdem es auch in diesem Jahr gelang, die Besucher zum Klatschen, Mitsingen und Tanzen zu bewegen, war klar, dass auf der Rückreise die Party weitergehen würde. Dank der Installation der Bühnenanlage im Bus und eines sehr entspannten Busfahrers wird die Rückfahrt allen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Alles in allem war es wieder ein sehr gelungener „Betriebsausflug“.

Oktoberfest ist ausverkauft – keine Abendkasse

In Wiesenbach sind die Erwartungen an das kommende Oktoberfest groß. Alle Karten waren in kurzer Zeit ausverkauft. Der Verein weist darauf hin, dass es keine Abendkasse und auch keine Tauschbörse mehr gibt. Wir hoffen, dass alle, die sich auf das Fest freuen, bereits im Besitz einer Eintrittskarte sind. 

von Markus Rösch

Ein seltenes Jubiläum für ein besonderes Paar

Ein ganz besonderes Jubiläum durften Gerlinde und Siegfried Grimm am Dienstag, dem 22. September, feiern. Seit beeindruckenden 65 Jahren gehen die beiden gemeinsam als Ehepaar durchs Leben und konnten nun ihre Eiserne Hochzeit zelebrieren.

Eisen steht symbolisch für Stärke, Beständigkeit und Zusammenhalt, alles Eigenschaften, die das Ehepaar Grimm nicht nur in seiner langjährigen Ehe, sondern auch durch seine anhaltende Verbundenheit zum Musikverein Wiesenbach verkörpert.

Siegfried Grimm ist Gründungsmitglied unseres Vereins und war in dessen Anfangsjahren selbst als aktiver Musiker tätig. Umso mehr war es für uns eine Herzensangelegenheit, dieses außergewöhnliche Jubiläum musikalisch zu begleiten.

Auf dem Platz der Freundschaft überbrachten wir den beiden mit einem kleinen Ständchen unsere herzlichsten Glückwünsche. Musikalisch drückten wir diese mit den Musikstücken „Trompetenecho“, „Rot sind die Rosen“, „Böhmischer Traum“ und „Der Schornsteinfeger“ aus.

Im Anschluss lud uns das Jubelpaar noch zu einem gemütlichen Umtrunk ein, bei dem wir den besonderen Anlass gemeinsam ausklingen ließen.

Der Musikverein Wiesenbach wünscht Gerlinde und Siegfried Grimm weiterhin viel Gesundheit, Glück und noch viele schöne gemeinsame Ehejahre!

Eileen Weil

Ein Auftritt zur „Primetime“

Seit mehr als zehn Jahren ist der Musikverein Wiesenbach bei der Kerwe in Kirchheim zu Gast. Jahr für Jahr sorgte die Hauptkapelle am Samstag- und Sonntagnachmittag für gute Stimmung.

Eine besondere Herausforderung

In diesem Jahr wartete allerdings eine besondere Aufgabe auf die Musikerinnen und Musiker: Der Stadtteilverein fragte an, ob der Musikverein am Samstagabend die musikalische Gestaltung übernehmen und zur „Primetime“ für Stimmung sorgen könne. Die Verantwortlichen mussten nicht lange überlegen. Die Herausforderung wurde angenommen.

Mit knapp 40 Musikerinnen und Musikern war die Tribüne bestens besetzt. Gleichzeitig war die Spannung groß: Würde es gelingen, das Publikum an einem Abend zu begeistern, der bislang Bands mit regionaler Bekanntheit vorbehalten war? Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten.

Beste Stimmung beim Familienabend

Schon bald war der Platz vor dem Bürgerzentrum nicht nur gut gefüllt – die Stimmung sprang auf das Publikum über. Menschen jeden Alters klatschten, sangen mit und tanzten. Besonders unsere Freunde von der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim waren mit vollem Einsatz dabei. Und sie sorgten nicht nur für beste Stimmung, sondern bewirteten die Musikerinnen und Musiker auch ganz hervorragend. Es war einer dieser Auftritte, bei denen einem das Herz aufgeht – egal, ob man auf der Bühne steht oder davor. Vier Stunden vergingen wie im Flug.

Der Abend wurde zu einem echten Familienabend: Für jeden Geschmack war etwas dabei, und sogar der eine oder andere Musikwunsch konnte spontan erfüllt werden.

Zum Abschluss stand „Sierra Mare“ auf dem Programm. Während die letzten Töne erklangen, verwandelte sich der Platz in ein kleines Lichtermeer: Zahlreiche Handys leuchteten auf und bei so manchem Zuhörer sorgte dieser besondere Moment für feuchte Augen.

Ein Kompliment

Dass der Musikverein seine „Nagelprobe“ bestanden hatte, zeigte sich spätestens am nächsten Tag. Der Stadtteilvorsitzende bedankte sich schriftlich für den gelungenen Abend: „Wir bedanken uns für den tollen Auftritt. Dieser war musikalisch großartig. Die Show hat die Besucher tief beeindruckt!“ Dieses Kompliment gilt dem gesamten Musikverein – und ganz besonders unserer Dirigentin Claudia Grimm. Sie hatte die Kapelle einmal mehr hervorragend vorbereitet und souverän durch diesen besonderen Abend geführt.

von Markus Rösch

Mit Musik und guter Stimmung durch die Wiesenbacher Kerwe

Nach der wohlverdienten Sommerpause hieß es für den Musikverein Wiesenbach vom 4. bis 7. September wieder: Instrumente auspacken und ab auf die Kerwe! An gleich mehreren Tagen sorgten die Musikerinnen und Musiker für die passende musikalische Begleitung und jede Menge Stimmung rund um das Wiesenbacher Kerwewochenende.


Wie gewohnt startete der Freitagabend mit der traditionellen Einborschtung. Gleich sechs Kerweborschten wurden feierlich in die Reihen aufgenommen, darunter mit Philipp Güll auch ein Mitglied des Musikvereins. Währenddessen begleitete der Musikverein dieses Spektakel mit seiner öffentlichen Probe und stimmte damit auf das bevorstehende Kerwewochenende ein.
Am Samstag stand anschließend die große 90er-/2000er-Musikparty auf dem Programm. Hier durfte der Musikverein einmal durchschnaufen, bevor es am Sonntag wieder weiterging.
Der Kerwesonntag beinhaltete die traditionellen Kerwerede von Kerwepräsident Johannes Häfner. Gemeinsam mit den Brass Drums wechselte sich der Musikverein Wiesenbach bei der musikalischen Begleitung ab. Natürlich durfte dabei auch das Wiesenbacher Kerwelied nicht fehlen.
Zum Abschluss des Kerwewochenendes wurde am Montag noch einmal kräftig gefeiert. Doch es hieß auch Abschied nehmen. Bei der Verbrennung der Kerweschlumbl begleitete der Musikverein auch diesen traditionellen Abschluss der Kerwe.
Doch ganz vorbei war die Feierlaune damit noch nicht. Passend zum Thema Bayrischer Abend machte der MV gleichzeitig ordentlich Lust auf das nächste große Ereignis.

Denn schon jetzt steigt die Vorfreude auf das Wiesenbacher Oktoberfest am 10. Oktober! Die Nachfrage ist riesig – aktuell sind alle Karten ausverkauft. 


Eileen Weil

Ein musikalisches Dankeschön zum 90. Geburtstag

Am 13. August durften wir unserem langjährigen Förderer Theo Halter zu seinem 90. Geburtstag gratulieren. So freute sich der MV, ihm zu diesem besonderen Jubiläum mit einem musikalischen Ständchen eine Freude bereiten zu können.

Am Abend kamen rund 30 Musikerinnen und Musiker im Gutshof Langenzell im Innenhof zusammen.

In gemütlicher Atmosphäre erklangen unter anderem der „Geburtstagsmarsch“, „Durch Stadt und Land“, „Böhmischer Traum“ und das „Trompeten-Echo“.

Theo Halter begleitet und unterstützt unseren Verein nun schon seit fast 50 Jahren – eine beeindruckende Zeit und ein besonderes Zeichen seiner Verbundenheit. Über all die Jahre hinweg war und ist er ein verlässlicher Förderer, auf dessen Unterstützung wir stets zählen konnten. Umso schöner war es für uns, diesen besonderen Geburtstag gemeinsam mit ihm und seiner Familie musikalisch feiern zu dürfen.

Auch Matthias Köstle richtete einige persönliche Worte an den Jubilar, schließlich wird man nicht alle Tage 90 Jahre alt. Anschließend ließen wir den Abend in geselliger Runde ausklingen. Bei kühlen Getränken und einer Stärkung mit Wurst im Brötchen blieb noch genügend Zeit für Gespräche und ein gemütliches Beisammensein.

Eileen Weil

Überraschungsständchen zum 50. Geburtstag

Am 8. August gab es für den Musikverein einen schönen Anlass zum Feiern: Mariella Giampetro feierte ihren 50. Geburtstag.

Mariella und ihr Mann, die gemeinsam das Eiscafé und Bistro in Piazza in Wiesenbach führen, sind dem Musikverein schon lange verbunden und unterstützen ihn immer wieder. Daher war es dem MV ein wichtiges Anliegen, ihr zu diesem besonderen Geburtstag eine kleine musikalische Überraschung zu bereiten.

Es versammelten sich rund 25 Musikerinnen und Musiker vor dem Eingang des Eiscafés. Mariella wurde nach draußen gebeten und staunte nicht schlecht, als sie dort von unserem Musikverein mit einem Geburtstagsständchen überrascht wurde.

Die Freude über die gelungene Überraschung war ihr deutlich anzusehen.

Musikalisch gratuliert wurde unter anderem mit dem „Geburtstagsmarsch“, „Rot sind die Rosen“, „Sweet Caroline“ und dem „Trompetenecho“.

Wolfgang Arnold bedankte sich im Namen des Musikvereins Wiesenbach für die beständige Unterstützung und wünschte Gesundheit und alles Gute für das neue Lebensjahr.

Zufälligerweise feierte Wolfgang an diesem Tag ebenfalls seinen Geburtstag. Natürlich ließ es sich der MV nicht nehmen, auch ihm herzlich zu gratulieren.

Mariella bedankte sich herzlich für das überraschende Ständchen und die musikalischen Glückwünsche. Im Anschluss lud sie die Musikerinnen und Musiker noch zu Pizza und Getränken ein, sodass wir den gelungenen Abend in gemütlicher Runde ausklingen lassen konnten.

Eileen Weil

Musikverein blickt mit Stolz auf seine Jugend

Sich in den Sommerferien Zeit für Unterricht und Prüfungen zu nehmen, ist eine besondere Entscheidung. Für sieben junge Musikerinnen und Musiker des Musikvereins hat sich dieser Einsatz gelohnt: Alle haben erfolgreich einen D-Lehrgang des Blasmusikverbandes Rhein-Neckar absolviert. Mit ihrem neu erworbenen Wissen und Können werden sie nun ihre Ensembles musikalisch bereichern. Erfolgreich waren Noah Nittka (D1, Schlagzeug), Emma Brewis (D1, Saxophon), Hellen Hagmeier (D1, Posaune), Greta Richt (D2, Querflöte), Johanne Reichelt (D1, Trompete), Luisa Oechsler (D1, Saxophon) und Alexander Mohr (D1, Tenorhorn).

Engagement statt Prüfungsstress

Die D-Lehrgänge sind in drei Leistungsstufen – D1 bis D3 – gegliedert. Auf dem Programm stehen Musiktheorie, Gehörbildung und natürlich die praktische Weiterentwicklung am eigenen Instrument. Auf die Seminarwoche bereiteten sich die Jugendlichen an mehreren Wochenenden mit Theorieunterricht im Vereinsheim vor. Auch die jeweiligen Instrumentallehrkräfte begleiteten und unterstützten die Vorbereitung.

Dass intensives Lernen nicht automatisch Stress bedeuten muss, berichtet Teilnehmerin Greta Richt: „Die Dozenten des Verbands waren sehr freundlich. Sie haben uns sehr unterstützt und keinen Druck gemacht. Das hat uns die Aufregung vor den Prüfungen genommen.“

Ein wichtiger Bestandteil des Lehrgangskonzepts ist die Verbindung von Prüfung und gemeinsamem Musizieren. Denn die Jugendlichen arbeiten nicht nur auf ihre individuelle Prüfung hin, sondern bereiten gleichzeitig ein gemeinsames Abschlusskonzert vor.

Abschlusskonzert begeistert das Publikum

Auch in diesem Jahr war das Abschlusskonzert in Rauenberg ein großer Erfolg. Jugendleiterin Sonja Richt zeigte sich beeindruckt davon, was die Kinder und Jugendlichen in so kurzer Zeit gemeinsam auf die Beine gestellt haben.

Bemerkenswert war die abwechslungsreiche Stückauswahl: Im Programm war unter anderem „Apollo 11“, bei dem die Musikerinnen und Musiker nach einem Countdown immer wieder ein- und ausstiegen. Für Stimmung sorgte außerdem „Uptown Funk“ von Bruno Mars in einer mitreißenden Blasorchester-Version.

Die Jugendlichen bekamen beim Konzert die Unterstützung von erfahrene Musiker_innen des Verbandsjugendorchesters und erlebten damit, welche musikalische Entwicklung mit weiterem Engagement möglich ist.

von Markus Rösch

Musikfest 2026

Mit der 20. Rock Night am Freitagabend fiel der Startschuss für das Musikfest des Musikvereins Wiesenbach. Bei bestem Wetter füllte sich der Rathausplatz schnell mit zahlreichen Gästen, die einen stimmungsvollen Abend genießen konnten. 
Für den passenden Sound sorgte die Band KIST, die mit einer abwechslungsreichen Auswahl an Rockklassikern und bekannten Hits aus mehreren Jahrzehnten begeisterte. 

Am Samstag war wie gewohnt die Hauptkapelle des Musikvereins Wiesenbach für die Unterhaltung zuständig.
Zudem wurden passive und aktive Mitglieder geehrt.
Eine ganz besondere Ehrung erhielt Karl-Heinrich Lindheimer, der dem Musikverein seit 60 Jahren als aktiver Musiker verbunden ist. Als besonderes Dankeschön überreichte der Verein ihm die Notenausgabe von „Games That Lovers Play“, versehen mit den Unterschriften aller Musikerinnen und Musiker. Das Stück hat beim MVW eine lange Tradition und bildet bis heute den Abschluss vieler Auftritte. 
Musikalisch bot die Kapelle eine abwechslungsreiche Mischung aus bekannten Klassikern, beliebten Stücken des vergangenen Frühlingskonzerts wie „España“, „Ehrenwertes Haus“ und einem Falco-Medley sowie mehreren neuen Titeln. Besonders die Gesangsstücke „Dein ist mein ganzes Herz“ und „Katharine, Katharine“ sowie das wieder ins Programm aufgenommene „Im Weißen Rössl“ kamen beim Publikum hervorragend an und wurden mit viel Applaus belohnt. Der Hit des Abends war eindeutig „Bella Napoli“, gesungen von Johannes Häfner, was lautstark als Zugabe gefordert wurde.

Der Sonntag begann mit dem musikalischen Auftakt der SFK Leimen, bevor die Hit Kids, die Jugendkapelle des Musikvereins sowie der Musikverein Gauangelloch und der SFZ Waibstadt für beste Unterhaltung sorgten. Besonders stolz durfte der Musikverein auf seinen Nachwuchs sein: Die Jugend überzeugte nicht nur instrumental, sondern auch gesanglich. Evelin Just begeisterte das Publikum mit ihrem Gesang bei dem neuen Stück „Make you feel my love“, während Greta Richt mit ihrer Interpretation von „Yesterday“ eine gelungene Premiere feierte. Auch das neue Stück „Der schönste Tag in meinem Leben“ der Fäaschtbänkler wurde vom Publikum applaudiert.

Am Montag klang das Musikfest traditionell bei Mittagstisch und Tombola aus. Der MV gratuliert allen Gewinnern und Gewinnerinnen und bedankt sich für die Teilnahme sowie den Besuch an diesem fantastischen Festwochenende.

Eileen Weil

Musikalische Glückwünsche zum 75. Geburtstag

Am Freitag, dem 17. Juli, durfte der Musikverein Wiesenbach seinem langjährigen Mitglied Omar Gouzoule nachträglich zum 75. Geburtstag gratulieren. Seinen Geburtstag hatte er bereits am 4. Juni gefeiert, das Ständchen wurde nun nachgeholt.

Es konnte wetterbedingt nicht wie geplant im Garten stattfinden, aber der MV fand auch auf der sehr gemütlichen, kleinen Terrasse Platz. Pünktlich zum Ende eines kräftigen Regenschauers erklangen die ersten Töne des Musikverein und mit jedem Ton wurde der Himmel wieder blauer.

Mit dem „Geburtstagsmarsch“, „Rot sind die Rosen“, „Böhmischer Traum“ und dem „Trompetenecho“ überbrachte der MV seine musikalischen Glückwünsche. Während die Musikerinnen und Musiker auf der Terrasse spielten, lauschten die Gäste vom Wohnzimmer aus den Darbietungen und spendeten begeisterten Applaus.

Auch das Geburtstagskind zeigte sich sichtlich gerührt und freute sich sehr über das Ständchen. Als Dankeschön trug Omar Gouzoule einige persönliche Zeilen vor, die er eigens für diesen besonderen Anlass verfasst hatte. Im Anschluss lud er alle Anwesenden zu Erfrischungsgetränken und liebevoll vorbereiteten Häppchen ein, die er selbst zubereitet hatte. Leider konnte der Musikverein nicht allzu lange verweilen, da bereits die nächste wichtige Probe für das bevorstehende Musikfest auf dem Programm stand.

Beim diesjährigen Musikfest wird Omar außerdem für 25 Jahre Mitgliedschaft im Musikverein Wiesenbach geehrt. Wir freuen uns schon darauf, ihm auch zu diesem Anlass gratulieren zu dürfen. Aber nicht nur darauf freut sich der MV, der gerade mitten in den letzten Vorbereitungen für das anstehende Musikfest steckt. An diesem Wochenende ist es nämlich soweit. Wer also noch keine Pläne gemacht hat, sollte der Rock-Night am 31.07. und den darauffolgenden Tagen bis zum 03.08. einen Besuch abstatten.

Erst kann Freitagabends wieder richtig gerockt werden mit der Musik der Band KIST. Am nächsten Abend übernimmt der MV selbst die musikalische Darbietung und er hat einige neue Stücke mit dabei. Am Sonntag kann man sich dann bei guter Musik unserer befreundeten Vereine und einem leckeren Stück Kuchen etwas entspannen, um dann am Montagabend vielleicht den großen Hauptgewinn an der Tombola zu gewinnen. Was jedoch sicher ist: Das wird wieder einmal ein wundervolles Musikfest und der MV Wiesenbach freut sich über ihren Besuch!

Eileen Weil

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