Ein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung!

Es sieht toll aus, das neue Schlagzeug des Musikvereins, und es klingt noch besser, als es aussieht.

Die Schlagzeuger des Vereins hatten sich vor etwa einem Jahr mit dem Wunsch nach einem neuen Instrument an die Vorstandschaft gewandt. Diese wurde aktiv und konnte mit der Growdfunding Aktion „Viele Schaffen mehr“ der Volksbank Heidelberg-Neckartal Mittel gewinnen, um in eine Umsetzung des Wunsches zu gehen.

Das neue Schlagzeug der Marke „Pearl“ trägt den Namen „Black Mirror Chrome“. In der Tat: Es spiegelt etwas und sieht je nach Lichteinstrahlung unterschiedlich, fast etwas geheimnisvoll, aber sehr elegant aus. Damit nicht genug. Auch ein Satz neuer Becken der Marke „Masterwork“ kam hinzu, sodass sich die Schlagzeuger des Vereins über ein rundum verbessertes Schlagwerk freuen können. Dieses hat einen hervorragenden Klang und ein sehr angenehmes Spielgefühl.

Das alte Schlagzeug des Vereins hat viele Einsätze hinter sich, aber auch noch eine Zukunft vor sich. Dort, wo der Verein das neue Schlagzeug gekauft hat, nämlich im „drumladen“ von Jonas Wickhäuser in St.Leon Rot, wurde man sehr gut beraten. Er wird auch das alte Set überholen, damit es für Proben und weitere Auftritte genutzt werden kann.

von Markus Rösch

 

Festliche Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt

Gleich mehrfach sorgte der Musikverein Wiesenbach für festliche Stimmung auf dem Wiesenbacher Weihnachtsmarkt.

Den Anfang machte mit über 25 Nachwuchsmusiker_innen die Jugendkapelle.

Am Abend präsentierte sich die Hauptkapelle in unterschiedlichen Formationen mit weihnachtlich-adventlichen Stücken. Bemerkenswert war der Vortrag der beiden Basstubisten, der bei den Zuhörern trotz des regnerischen Wetters ein wohliges Gefühl entstehen ließ.

Markus Rösch

Ehrenspiel für unsere Verstorbenen

Am Totensonntag, dem 23.11.2025, traf sich der Musikverein Wiesenbach auf dem örtlichen Friedhof, um den Menschen zu gedenken, die von uns gegangen sind.

In besonderer Weise richtete sich die Erinnerung an Walter Müller, Gregor Grimm, Walter Oberreuter, Julius Koch sowie an unseren geschätzten Mitmusiker Christian Batsch.

Viele Angehörige, Freunde sowie aktive und ehemalige Musiker nahmen an der Gedenkstunde teil.

Gemeinsam wurden Momente des Rückblicks, des Abschieds und des Trostes geteilt – und auch stille Augenblicke gefunden, um neue Kraft zu sammeln.

Vereinsvorsitzender Matthias Köstle sprach einige einfühlsame Worte über das Wirken und die Bedeutung der Verstorbenen für den Verein und die Gemeinschaft.

Die Begleitung durch den Musikverein verlieh der Zeremonie einen würdigen und getragenen Rahmen und bildete einen letzten musikalischen Gruß.

Erster Besuch auf dem Lichterfest in Mauer

Am Samstag, den 22. November 2025, durften wir vom Musikverein Wiesenbach erstmals beim Lichterglanz am Hofstüblein in Mauer dabei sein – ein stimmungsvoll gestaltetes Adventsfest, das schon beim Ankommen mit Lichterketten, einer großen, geschmückten Tanne und prasselndem Lagerfeuer eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen hat.

Obwohl der Nachmittag und Abend sehr kalt waren, hatte das der Stimmung keinen Abbruch getan. Wir Musizierenden waren gut eingepackt, viele von uns waren sogar in kleinen Grüppchen zu Fuß von Wiesenbach nach Mauer hinübergewandert, um sich bereits auf dem Weg einzustimmen.

Am Hof angekommen, wurden wir herzlich empfangen und mit einem Zelt samt Heizstrahler versorgt – ein Segen, denn die Temperaturen hatten es wirklich in sich.

Kulinarisch war das Fest bestens ausgestattet: süße und herzhafte Speisen sowie wärmende Getränke.

Besonders beliebt bei uns: Hot Aperol und Glühwein, die nicht nur lecker waren, sondern auch wunderbar beim Aufwärmen halfen.

Trotz des winterlichen Wetters hatten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher eingefunden, die gemeinsam mit uns für gute Stimmung sorgten.

Und die haben wir natürlich gern verbreitet – bis sogar unsere Instrumente nach und nach zuzufrieren begannen. Doch selbst das konnte der guten Laune nichts anhaben, im Gegenteil: Es wurde viel gelacht und gescherzt.

Zum Abschluss ließen wir den Abend, eingehüllt in Wärme und Licht, am Lagerfeuer ausklingen.

 

Eileen Weil

 

Ständchen für Birgit Wolf

Am 15. November feierte Birgit Wolf ihren 70. Geburtstag – und der Musikverein bereitete ihr zu diesem besonderen Anlass ein stimmungsvolles Ständchen.

Gefeiert wurde im gemütlich-herbstlich dekorierten Vereinsheim, das den perfekten Rahmen für diesen warmherzigen Abend bot.

Zur Freude der Jubilarin spielte der Musikverein eine bunte Auswahl ihrer Lieblingsstücke: den Pur Party Hitmix, das Trompeten-Echo, My Way sowie den traditionellen Geburtstagsmarsch.

Die Musikerinnen und Musiker sorgten damit für strahlende Gesichter – nicht nur bei Birgit, sondern auch bei allen Gästen.

Der 1. Vorsitzende Matthias Köstle überreichte ein Fläschchen „Kreislauftropfen“, die Birgit mit ihrer Energie und Lebensfreude selbstverständlich noch lange nicht nötig hat.

Birgit ist seit vielen Jahren ein treues und engagiertes Mitglied des Vereins. Als Kassenprüferin sowie als tatkräftige Helferin bei unzähligen Festen hat sie den Musikverein stets zuverlässig unterstützt. Und sogar musikalisch verbindet sie einiges mit dem Verein: In jungen Jahren hat Birgit selbst Klarinette gespielt und inzwischen hat sie einige Kinder und Enkel, die auch im Verein tätig sind.

Im Anschluss lud die Jubilarin den Musikverein ein, noch zu bleiben und mitzufeiern. Bei leckerem Essen und vielen netten Gesprächen verweilten zahlreiche Mitglieder – und so wurde der Abend zu einem rundum schönen, geselligen Fest.

 

Der Musikverein gratuliert Birgit Wolf herzlich zum 70. Geburtstag!

 

Der Musikverein gestaltete die Gedenkfeier zum Volkstrauertag mit

Am vergangenen Sonntag, dem 16.11., versammelten sich die Musiker*innen des Musikvereins in der Friedhofskapelle in Wiesenbach, um gemeinsam mit dem evangelischen Kirchenchor die Gedenkfeier zum Volkstrauertag musikalisch zu begleiten. Die Veranstaltung wurde von Frau Schmidt und Frau Sterk geleitet, während Martina Dünzl im Namen des VdK die Ansprache hielt.

Im Anschluss spielten die Musiker*innen traditionell „Der gute Kamerad“ am Ehrenkranz. Mit den bedächtigen Klängen der Musik wurde am Volkstrauertag ein Appell für den Frieden gesetzt und der Opfer vergangener und aktueller Kriege sowie von Gewalt und Terrorismus gedacht.

Zum Abschluss sprach Eric Grabenbauer seinen Dank an alle Teilnehmenden aus und beendete die Gedenkfeier.

Eileen Weil

Martinsumzug in Wiesenbach

Während vielerorts am 11. November der Karnevalsauftakt gefeiert wurde, stand in Wiesenbach alles im Zeichen des Martinstages. Wie jedes Jahr übernahm der Musikverein Wiesenbach die musikalische Gestaltung der Martinsumzüge.

Angeführt von St. Martin hoch zu Ross zogen zahlreiche Kinder mit ihren Laternen durch die Straßen. In Wiesenbach ist es mittlerweile eine schöne Tradition, dass die Vereinsjugend diesen Umzug musikalisch begleitet. Dank der starken Nachwuchsarbeit des Vereins können die jungen Musiker*innen diese Aufgabe mit Begeisterung übernehmen. Die Freude und der Stolz waren nicht nur ihnen selbst anzusehen, sondern ebenso den Eltern und den Mitgliedern der Hauptkapelle, die unterstützend anwesend waren.

Auch das Wetter spielte mit: Während und nach dem Umzug blieb es trocken, sodass sowohl der Laternenzug als auch das anschließende Genießen der Martinsmännchen in angenehmer Atmosphäre stattfinden konnten. Dazu gab es Waffeln, Glühwein und Kinderpunsch, die den Abend stimmungsvoll abrundeten.

Eileen Weil

Zünftige Stimmung beim Oktoberfest in der Biddersbachhalle

Nach wochenlangen intensiven Vorbereitungen verwandelte sich die Biddersbachhalle am 12. Oktober in ein stimmungsvolles Festzelt. Blau-weiße Stoffbahnen, dekorative Brezelkränze und funkelnde Lichterketten sorgten für ein authentisches bayerisches Ambiente. Zwei Fotowände luden die Gäste dazu ein, Erinnerungen an den Abend festzuhalten – das Deko-Team hatte mal wieder ganze Arbeit geleistet.

Ausverkauftes Haus und gute Laune von Beginn an

Bereits vor Veranstaltungsbeginn zeigte sich der große Andrang: Die Karten waren in Rekordzeit ausverkauft, und schon früh bildete sich eine lange Schlange vor dem Eingang. Viele Besucherinnen und Besucher erschienen in traditioneller Tracht und trugen damit zur festlichen Atmosphäre bei.

Ein besonderes Highlight erwartete die Gäste schon vor dem Einlass: Die eigens für diesen Anlass gegründete Gruppe „Blech gehabt“ sorgte mit bekannten Partykrachern wie Böhmischer Traum und Lasset uns das Leben genießen für ausgelassene Stimmung. Die fünf Musiker Johannes Häfner, Christoph Rösch, Jannik Jacobs, Benno Schmid und Paul Arnold heizten dem Publikum ordentlich ein und stimmten es perfekt auf den Abend ein.

Startschuss für einen gelungenen Abend

Nach dem offiziellen Fassbieranstich durch Bürgermeister Eric Grabenbauer erklang das erste „O’zapft is!“ – und der Abend nahm seinen schwungvollen Lauf. Bier und Dirndlschorle flossen reichlich, und die Küche bot mit Brezn, Weißwürstl, Schweinebraten und Kasspatzen eine vielfältige Auswahl bayerischer Spezialitäten. Dank des eingespielten Schichtsystems funktionierten Ausschank und Küche reibungslos – Teamarbeit pur!

Musikalische Highlights und mitreißende Stimmung

Musikalisch überzeugte das Programm durch große Bandbreite und Energie. Ein besonderer Höhepunkt war die Darbietung von Bella Napoli (Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys), eindrucksvoll gesungen von Johannes Häfner. Wie schon in den vergangenen Jahren begeisterte Sonja Richt mit Brenna tuat’s guat. Auch Ranjana Halter, Claudia Grimm, Wolfgang und Paul Arnold sorgten mit ihren starken Stimmen für durchgehend mitreißende Stimmung.

Ein herzerwärmender Moment des Abends war die Darbietung von Juliana Köstle und Paul Arnold mit Böhmische Liebe.

Party Killers halten das Publikum in Bewegung

In der Pause übernahm die Band Party Killers – bestehend aus Wolfgang Arnold, Matthias, Markus, Christoph und Philipp Rösch – die Bühne. Ihre energiegeladene Performance hielt das Publikum in Bewegung und ermöglichte gleichzeitig den Musikerinnen und Musikern des Musikvereins eine kurze Verschnaufpause zwischen Bühne, Küche und Ausschank.

Mit neuen Titeln wie I Will Survive und Irgendwie, irgendwo, irgendwann präsentierte sich die Setlist abwechslungsreich und modern. Viele Gäste folgten der Einladung zum Mitsingen und Tanzen – ganz nach dem Motto: Einmal dabei, und auf geht’s – hoch auf die Bank! Besonders die begeisterte Gruppe der Kirchheimer Feuerwehr feierte ausgelassen direkt vor der Bühne und sang jedes Lied textsicher mit.

Dank an alle Helferinnen und Helfer

Der Abend hätte nicht besser verlaufen können – ein wunderbares Fest für das Publikum ebenso wie für den Musikverein selbst.

Der Musikverein bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, die durch ihren Einsatz zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Der Dank gilt allen, die schon in der wochenlangen Planung im Voraus, beim Auf- und Abbau, in der Küche, beim Ausschank oder hinter den Kulissen mitgewirkt haben. Auch die Nachbesprechung und der Anspruch, sich stetig zu verbessern, gehören für den Verein selbstverständlich dazu.

von Eileen Weil

 

Mehr als nur eine gelungene Generalprobe

Das jährliche Engagement der Hauptkapelle in Mutterstadt ist sozusagen die Generalprobe für das eigene Oktoberfest. Die Musikerinnen und Musiker – ausstaffiert mit Dirndl und Lederhosen – trafen sich bereits am Nachmittag auf dem Biddersbachparkplatz, verstauten ihr Equipment in den Reisebus und machten sich auf den Weg in die Pfalz, wo sie einen imposanten Auftritt hinlegten.

„10-jähriges“

Freundlich empfangen vom Fußballverein , dem dortigen Ausrichter des Oktoberfestes, war für alles gesorgt, was das Musikerherz höher schlagen lässt: Essen, Getränke und – vor allem – eine große Bühne im Pavillon der sogenannten „Walderholung“. Schon seit 10 Jahren gastiert der Musikverein in Mutterstadt und inzwischen hat man sich dort voll auf die Stimmungsmacher aus Wiesenbach eingestellt: Deko im bayerischen Stil und das Tragen von Lederhosen ist etwas, was inzwischen mehr und mehr zu beobachten ist. Viele der Besucher kamen erklärtermaßen eigens wegen des Musikvereins.

Erwartungen waren hoch

Damit war klar, dass die Erwartungen der Besucher gestiegen sind. Claudia Grimm hatte in den zurückliegenden Proben und Auftritten die Grundlage dafür gelegt, dass über vier Stunden Stimmung gemacht und die Spannung gehalten werden konnte. Der Funke sprang auf die Besucher über: Es wurde mitgesungen, getanzt und kräftig Beifall gespendet.

Dass sich die Kapelle optimal präsentierten konnte, dafür zeichnete auch „Vereinstechniker“ Christian Schrödel verantwortlich. Ständig auf der Suche nach dem besten Sound, setzte er an diesem Abend die neue Anlage des Musikvereins ein und feilte an den entsprechenden Einstellungen, was sicherlich einen großen Anteil am Erfolg der Hauptkapelle hatte.

Oktoberfest ist ausverkauft

Auch in Wiesenbach sind die Erwartungen an das Oktoberfest groß. Alle Karten sind bereits seit mehr als zwei Wochen ausverkauft. Es sind auch keine Karten an einer Abendkasse erhältlich. Mit etwas Glück kann man auf dem Instagramkanal des Vereins noch eine zurückgegebene Karte erwerben.

von Markus Rösch

Ein „Urgestein“ des Musikvereins

Über 59 Jahre ist Karl-Heinz Lindheimer Mitglied im Musikverein Wiesenbach. Zu seinem 70sten Geburtstag lud er Verwandte, Freunde und Vereinsmitglieder zur Feier ins Vereinsheim. Dort verbrachte man einen wunderbaren Tag.

Genauer Beobachter

Fragt man Karl-Heinz Lindheimer nach seinen Erfahrungen und seiner Meinung über das, was sich im Musikverein Wiesenbach ereignet, dann beginnt er seine Antwort zumeist mit der Formel: „Do erzähl ich Dir mol e Gschicht“. In der Tat, Karl-Heinz Lindheimer hat einen Erfahrungsschatz, der mehr als nur reichhaltig ist. Er bezieht sich auf diesen und verdichtet ihn als genauer Beobachter und Analytiker zu eigenen Meinungen und Haltungen, die beim Zuhörer ein Bild entstehen lassen. Dies, gepaart mit seiner warmherzigen Art und seinem Humor, macht die Begegnung mit ihm zu einem Gewinn.

Blick nach vorne

Für den Vereinsvorsitzenden Matthias Köstle ist diese Freude am Erzählen ein Alleinstellungsmerkmal und er forderte Karl-Heinz Lindheimer auf, er solle doch mal ein Buch über den Verein schreiben, um alle an seinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Bei aller Besinnung auf das Vergangene sei, so Köstle, aber auch der Blick nach vorne eines seiner Merkmale. Nicht nur als aktiver Musiker, sondern besonders als Mitglied in der Vorstandschaft, in der er u.a. 22 Jahre als Geschäftsführer wirkte, habe er stets engagiert an der Erneuerung des Vereins mitgewirkt: Die Etablierung des Musikfestes in Wiesenbach und die Erweiterung des Repertoires der Hauptkapelle mit modernen Stücke gehe auch auf seine Initiative zurück. Diese Neuerungen setzte er insbesondere mit seinem besten Freund, dem ehemaligen Dirigenten Klaus Knörzer, um und machte so den Verein zukunftsfähig.

„Es geht mir gut“

Zusammen mit seiner Frau Christina genoss er das Ständchen der Hauptkapelle. Das Stück „Golden Trumpets“ ein Überraschungsvortrag – ließ es sichtlich warm um sein Herz werden und machte ihn sicher auch etwas sentimental.

Die an diesem Tag oft gestellte Frage, wie es ihm gehe, beantwortete er zusammen mit der vereinseigenen Stimmungsband „Die Partykiller“, in der Interpretation des Stückes „Es geht mir gut“ von M. Müller-Westernhagen, dem er die Zeile „Es geht uns gut“ hinzufügte. Dies tat er erklärtermaßen in der Hoffnung, man möge in Zukunft zusammen weiter so gelungene Geburtstagsfeste begehen.

von Markus Rösch

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