Musikverein blickt mit Stolz auf seine Jugend

Sich in den Sommerferien Zeit für Unterricht und Prüfungen zu nehmen, ist eine besondere Entscheidung. Für sieben junge Musikerinnen und Musiker des Musikvereins hat sich dieser Einsatz gelohnt: Alle haben erfolgreich einen D-Lehrgang des Blasmusikverbandes Rhein-Neckar absolviert. Mit ihrem neu erworbenen Wissen und Können werden sie nun ihre Ensembles musikalisch bereichern. Erfolgreich waren Noah Nittka (D1, Schlagzeug), Emma Brewis (D1, Saxophon), Hellen Hagmeier (D1, Posaune), Greta Richt (D2, Querflöte), Johanne Reichelt (D1, Trompete), Luisa Oechsler (D1, Saxophon) und Alexander Mohr (D1, Tenorhorn).

Engagement statt Prüfungsstress

Die D-Lehrgänge sind in drei Leistungsstufen – D1 bis D3 – gegliedert. Auf dem Programm stehen Musiktheorie, Gehörbildung und natürlich die praktische Weiterentwicklung am eigenen Instrument. Auf die Seminarwoche bereiteten sich die Jugendlichen an mehreren Wochenenden mit Theorieunterricht im Vereinsheim vor. Auch die jeweiligen Instrumentallehrkräfte begleiteten und unterstützten die Vorbereitung.

Dass intensives Lernen nicht automatisch Stress bedeuten muss, berichtet Teilnehmerin Greta Richt: „Die Dozenten des Verbands waren sehr freundlich. Sie haben uns sehr unterstützt und keinen Druck gemacht. Das hat uns die Aufregung vor den Prüfungen genommen.“

Ein wichtiger Bestandteil des Lehrgangskonzepts ist die Verbindung von Prüfung und gemeinsamem Musizieren. Denn die Jugendlichen arbeiten nicht nur auf ihre individuelle Prüfung hin, sondern bereiten gleichzeitig ein gemeinsames Abschlusskonzert vor.

Abschlusskonzert begeistert das Publikum

Auch in diesem Jahr war das Abschlusskonzert in Rauenberg ein großer Erfolg. Jugendleiterin Sonja Richt zeigte sich beeindruckt davon, was die Kinder und Jugendlichen in so kurzer Zeit gemeinsam auf die Beine gestellt haben.

Bemerkenswert war die abwechslungsreiche Stückauswahl: Im Programm war unter anderem „Apollo 11“, bei dem die Musikerinnen und Musiker nach einem Countdown immer wieder ein- und ausstiegen. Für Stimmung sorgte außerdem „Uptown Funk“ von Bruno Mars in einer mitreißenden Blasorchester-Version.

Die Jugendlichen bekamen beim Konzert die Unterstützung von erfahrene Musiker_innen des Verbandsjugendorchesters und erlebten damit, welche musikalische Entwicklung mit weiterem Engagement möglich ist.

von Markus Rösch